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Einsatz
aus vollem Herzen bei 50 Grad Wüstenhitze Der Einsatz der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz im Juni 2007 war ein voller Erfolg. Im Bluemoon Animal Center in Hurghada bildete das Team der SUST Tierärzte und Tierschutz-Fachleute vor Ort aus und legte damit den Grundstein für wichtige Tierschutz-Aktionen in der Touristenregion am roten Meer. Donnerstag,
7.6.2007 9.00
Uhr: Besammlung am Flughafen Zürich-Kloten. Mit viel zu viel Gepäck
(Fachliteratur, benötigte Utensilien und Geschenke wiegen schwer) stehen
wir am Flughafen Zürich. Wir alle sind gut durchgeimpft (Starrkrampf,
Hepatitis und auch Tollwut) und auf die grosse Hitze vorbereitet. Wir freuen
uns auf den bevorstehenden Einsatz, sind voller Tatendrang und unterhalten
uns über die zu erwartenden Fälle. 17.55 Uhr: Ankunft in Hurghada, Aegypten – gleich nach der Visa-Kontrolle trennen sich unsere Wege von denen der sonnenhungrigen Touristen: Unser Gepäck wird auf einen Tierheim-Lastwagen geworfen und wir werden zum Tierheim raus gebracht. Wir könnens alle kaum erwarten, endlich die ersten einfachen Gebäude des im Aufbau begriffenen Tierschutzzenters zu sehen. Mitten
in der ägyptischen Wüste werden wir von freudigem Gebell begrüsst:
Saubere, ca. 100 m2 grosse Ausläufe mit schönen Schattenplätzen, kleinen
Pools zur Abkühlung und gefüllten Wassernäpfen stehen im Tierheim des Bluemoon
Animal Center für heimatlose Hunde bereit. Natürlich sind bereits sämtliche
Ausläufe mit Hunden besetzt. Wunderbar, was hier im ägyptischen Ferienort Hurghada in den letzten Jahren an Tierschutzarbeit aufgebaut werden konnte. Wir sind bereits mittendrin im ägyptischen Alltag: Unter wüstensturm-ähnlichen Windböen (und bei einem wunderbaren Wüsten-Imbiss) finden Lagebesprechung, Planung der nächsten Tage und der zu behandelnden Fälle statt. Unser Fachteam wird hier schon sehnlichst erwartet – Tierbesitzer, Tierärzte und Pflegepersonal wollen gemeinsam mit uns viele Spezial-Fälle in Angriff nehmen.
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Freitag,
8.6.2007 Das Hauptziel unseres diesjährigen Einsatzes wird
die Aus und Weiterbildung der Fachleute vor Ort sein. Dazu ist die Susy
Utzinger Stiftung für Tierschutz auf freiwillige
Spitzenkräfte angewiesen, die ihre Zeit, ihr Fachwissen und unendlich viel
Flexibilität zur Verfügung stellen. Unser Einsatzteam besteht aus vier
Schweizer Fachkräften, die in dieser Woche fast rund um die Uhr alles geben
werden. Der Unterrichts-Tag beginnt früh und wird schnell gleissend heiss: Bei 50 Grad Hitze (Klimaanlage gibt’s in den bescheidenen Räumlichkeiten keine) wird ein Hundebein amputiert, Operations-Vorbereitung und Narkoseüberwachung werden unterrichtet, Kastrationen durchgeführt und unzählige vierbeinige Patienten untersucht. Es hat sich schnell herumgesprochen, dass wir wieder im Tierschutz-Center sind und viele Tierhalter drängen sich mit ihren Vierbeinern im Wohnzimmer von Moni Gad el Karem, der Gründerin und Leiterin des Bluemoon Animal Centers in Hurghada, das kurzerhand zur Wartehalle umfunktioniert wurde. Ein
Auszug aus unserem Tages-Rapport: -
Vorbereitungen, Einrichten des Operations-Raumes, Vorbereiten des
Narkose-Gerätes und der dafür nötigen Materialien. -
Operation der Hündin „Van Gogh“: Teilamputation des rechten
Vorderbeines. Nach einem Unfall wurden der Hündin die Zehen amputiert. Da
sie dieses Bein danach immer wieder belastete, entstand eine nicht-heilen
wollende Wunde – das Bein muss abgenommen werden. -
Annemarie wird von unserer TPA Angelika ausgebildet in OP-Vorbereitung,
Bedienung des Narkosegerätes, Narkoseüberwachung und OP-Assistenz -
Der ägyptische Tierarzt Dr. Markos operiert mit unserem Dr. Trächsel und
wird ausgebildet in Narkose, OP-Vorbereitung und Amputation. - Der ägyptische Tierarzt Dr. Mohammed stösst zu uns. Er hat Verspätung, weil er jeweils morgens arbeiten muss. -
Kastration der Hündin „Caei Prinia“. Dr. Markos und Dr. Mohammed
operieren mit. -
Hündin „Lucy“ wird vorgestellt. Die Hündin steht seit mehreren Tagen
mit dem hinteren rechten Bein nicht mehr ab. Sie hat 39.7 Grad Fieber. Ihre
Vorgeschichte: Hatte Staupe und Demodex sowie zusätzliche Probleme mit der
darauf folgenden Verabreichung von Dectomax. Die Untersuchung lässt die
Vermutung einer Femurfraktur zu. Um fest zu stellen, ob tatsächlich ein
Bruch vorliegt, ist ein Röntgenbild nötig. Die Hündin wird sediert und
Dr. Markos geht mit Helferin Susanne und der Hündin zu einem befreundeten
Human-Mediziner – dort kann er das Tier röntgen lassen.
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Zahnstein entfernen, Blut nehmen für Titer-Text und Mikro-Chip-Implantation
bei den Katzen „Richie“ und „Samira“. Angelika instruiert Annemarie
in der Zahnsteinentfernung. -
Der 14-jährige Labrador „Pepsi“ wird zur Untersuchung gebracht. Das
Tier hat Schuppen, Juckreiz und zittrige Beine. - Kastration kleiner weisser Rüde „Taisson“ und Blutentnahme für Titer-Bestimmung. Dr. Markus Trächsel und Dr. Werner Haas operieren zusammen mit Dr. Mohammed. -
Kastration der Tierheim Hündin „Lucy“ (zweite Hündin, die so heisst).
Ausbildung und Demonstration durch Dr. Trächsel. Teilnehmer: Die Tierärzte
Beke, Mägdi, Mohammed. Narkoseüberwachung: Mohammed. -
Die Röntgenbilder von Hündin „Lucy“ sind da – sie hat tatsächlich
einen Bruch, der operiert werden muss. Das Material für diese Operation
muss aus Kairo bestellt werden. Es wird wohl mehrere Tage gehen, bis diese
Operation durchgeführt werden kann. -
Untersuch und Mikro-Chip-Implantation beim Schäferwelpen „Max“durch Dr.
Markus Trächsel und Dr. Beke Hoppe. Der Welpe hat an beiden Hinterläufen
„Löcher“ – Verdacht auf Brandwunden. - Besuch im Tierheim in der Wüste draussen – Voruntersuch der am nächsten Tag zu kastrierenden Tiere
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Samstag,
9.6.2007 Grossangelegte Erschiessungs- und
Vergiftungsaktionen der freilaufenden Tiere, Vernachlässigung von stark
beanspruchten Arbeitstieren und mangelnde Aufklärung machen gezielte und
einfühlsame Tierschutzeinsätze in dieser Region schwierig, aber auch
dringend nötig. Mangelnde Fachkenntnis und ungeeignete Ausrüstung
erschweren Kastrationsaktionen in dieser Region. Die Warteliste der vierbeinigen Patienten wird trotz speditiver Arbeitsweise immer länger und die Hitze immer drückender: Täglich trainieren wir mit den Tierärzten Kastrationen, Narkosen und Untersuchungen. An aufgeschnittenen Tüchern wird das Vernähen von Wunden geübt. Heute stehen zusätzlich auch Zahnstein entfernen, Blut nehmen und das Implantieren von Mikrochips auf dem Stundenplan. Ein
Auszug aus unserem Tages-Rapport: -
Dr. Werner Haas und Susy Utzinger instruieren Dr. Mägdi von Grund auf in
OP-Vorbereitung, Narkose, Kastration von Kätzinnen. Werner Haas führt mit
Dr. Mägdi eine Katzenkastration durch. -
TPA (Tiermedizinische Praxisangestellte) Angelika instruiert die beiden
freiwilligen Helferinnen Betty und Philomena von Grund auf in
OP-Vorbereitung, Katzen-Handling, Narkose, OP-Assistenz. Ausserdem
theoretische Weiterbildung in der tiermedizinischen Praxisassistenz. Abgabe
von Fach-Unterlagen zu verschiedenen Themen. -
Die Schäferhündin „Goya“ wird kastriert. Dr. Markus Trächsel
instruiert während der Operation Dr. Markosund Dr. Beke in
Hündinnen-Kastration. Annemarie ist selbständig zuständig für die
OP-Vorbereitung und Narkose-Überwachung. -
Dr. Werner Haas trainiert mit Dr. Mägdi (an einem aufgeschlitzten Tuch)
verschiedene Näh-Techniken. -
Dr. Werner Haas und Dr. Mägdi kastrieren die Kätzin „Butzi“ -
Dr. Markus Trächsel, Dr. Beke und Dr. Markos kastrieren einen kryptorchiden
Kater -
Ein Tiger mit weiss wird vorgestellt, hat hinten links eine offene Wunde (am
Gelenk). Es wurden Zellen entnommen – verdacht auf Tumor. - TPA Angelika wurde plötzlich krank (über 40 Grad Fieber) und fiel aus. Musste in Notaufnahme ins Spital El Gouna gebracht werden. Warten in der Notaufnahme bis 24 Uhr. Sie wird die nächsten Tage im Hotel bleiben müssen.
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Sonntag,
10.6.2007
Hotel Sheduan Während zu Hause in der Schweiz sonntägliches Ausschlafen zelebriert wird, packen wir eine grossangelegte Katzenkastrationsaktion in einem Hotel in Hurghada an. Moni Gad el Karem hat es nach Jahren endlich geschafft, die Erlaubnis zu erhalten, sich um die Miezen in dieser Hotelanlage zu kümmern. Die Hotelgäste füttern die Tiere ohne Unterbruch und die Katzen vermehren sich ständig. Zeitweise leben hier bis zu 600 Katzen. Dann nehmen die Verschmutzung, Krankheiten, Parasiten und die Belästigung der Hotelgäste durch die Katzen überhand und das Hotel lässt wieder viele Katzen „verschwinden“. Dies lässt sich nur verhindern, in dem die Hotel-Katzen kastriert werden. Dann wird sich eine gesunde und starke Population entwickeln, an der die Hotel-Gäste und das –Management Freude haben können. Ein
ganzes Heer von Tierschützern setzt sich für diese Aktion ein und arbeitet
mit: Katzen einfangen, transportieren, narkotisieren, kennzeichnen,
untersuchen, impfen, gegen Parasiten behandeln und kastrieren. Unser Team
kann sich bereits über erste Ergebnisse dieser Schulungswoche freuen: Die
Tierärzte vor Ort nehmen alle an dieser Kastrationsaktion teil und
kastrieren bereits selbständig Kater und Kätzinnen. Die Kastrationen finden im Tauchcenter des Hotels statt. Die Klimaanlage ist ausgefallen und sämtliche Tierschützer arbeiten bei ca. 50 Grad Hitze.
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Montag,
11.6.2007 Heute ist der zweite Tag der
Katzenkastrations-Aktion im Hotel. Natürlich
können nicht sämtliche Hotel-Katzen in den zwei Tagen dieser Aktion
eingefangen und kastriert werden. Der Grundstein für eine gepflegte
Hotel-Katzenpopulation ist mit diesem Einsatz aber gelegt und die Aktion
wird auch nach unserer Abreise weiter geführt werden. Zusätzlich geben wir schriftliche Empfehlungen an die Hotel-Direktion ab, wie Katzen in einer Hotelanlage optimal gehalten werden können und verfassen deutsche Texte für Flugblätter auf den Hotelzimmern, in denen darum gebeten wird, die Tiere nur an den dafür bestimmten Orten zu füttern. - Nachmittags: Schulung an Zentrifuge und am
Mikroskop im Bluemoon Animal Center -
Erkennung von Hautparasiten -
Kotuntersuch auf Parasiten -
Urinsediment - Kastration und Mikrochip implantieren Hündin „Losa“ (Kastration = Dr. Beke Hoppe / Assistenz = Dr. Markus Trächsel / Zuschauer = Drs. Mägdi, Markos, Amir) Immer wieder treffen wir währen dieses Einsatzes auf unsere Materialspenden aus der Schweiz. Es ist Schweizer Tierfreunden zu verdanken, dass wir während dieser Einsätze mit Material arbeiten können, das hier kaum zu kaufen ist. Katzenfallen, Transportkörbe, Futter- und Wassernäpfe, Leinen, Halsbänder, Maulkörbe, Katzenboxen für Quarantaine- und Krankenstation, Hundeflugboxen für die frisch-operierten Tiere. Sogar das wichtige Narkosegerät stammt aus dem Materiallager der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz. |
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Dienstag,
12.6.2007 Ein weiteres Highlight dieser Woche steht an: Auf offizielle Einladung des Gouvernments fahren wir schon frühmorgens nach Safaga (60 Km südlich von Hurghada) um mit den dortigen Tierärzten zu trainieren. Neben der Demonstration von Hunde-Kastrationen steht auch wichtige Öffentlichkeitsarbeit an: Das nationale ägyptische Fernsehen filmt unsere Aktion und macht Interviews. Sogar der Bürgermeister von Safaga lässt es sich nicht nehmen unsere Aktion zu besuchen und Gespräche über die Tierschutz-Situation vor Ort zu führen. Nach all den Anfangsschwierigkeiten, scheinen sich nun immer mehr Türen für die Tierschutzarbeit in dieser Region zu öffnen – wir sind müde, verschwitzt und unglaublich stolz.
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Mittwoch,
13.6.2007 Heute wird der Beinbruch der Hündin „Lucy“
operiert. Während der ganzen Woche wurde das Material dafür
zusammengetragen und organisiert. Das meiste musste aus dem fast 500
Kilometer entfernten Kairo geliefert werden, anderes Material wurde extra
hergestellt und improvisiert. Es ist eine Herausforderung für unsere Tierärzte,
unter den ungewohnten Bedingungen mit dem fremden Material zu operieren. Sie
tragen unter ihren sterilen Mänteln ihre Operationskleidung und leiden während
der über 4-stündigen Operation (die auch körperlich anstrengend ist)
unglaublich unter der Wüsten-Hitze. Ein wenig Linderung bringen da die
nassen Tücher, die wir im Tierkühler runterkühlen und den Operateuren von
Zeit zu Zeit auf die Köpfe legen. Sieht lustig aus und wirkt. Unser Einsatz geht zu Ende und wir bereiten so
viel wie möglich für die Operationen vor, die zukünftig von den
Fachleuten vor Ort selbstständig ausgeführt werden. Dazu wird heute
Material eingekauft: Watte, Verbände, Spritzen, Kanülen, Infusionen,
Klebeband, div. Medikamente häufen sich im Bluemoon Animal Center. Bevor in wenigen Stunden unser Rückflug in die
Schweiz ansteht, geniessen wir gemeinsam mit den TeilnehmerInnen der
Weiterbildung ein gemeinsames Nachtessen. E-Mail-Adressen werden
ausgetauscht: Unsere Tierärzte stehen den ägyptischen Fachleuten in
Zukunft bei Fragen per Internet zur Verfügung. Immer wieder werden wir innigst gebeten, bald wieder
zu kommen und eine neue Aktion durchzuführen – ein Versprechen, das wir
von Herzen gerne abgeben.
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Bericht und Fotos von Susy Utzinger
Wir von Bluemoon und alle 4 Beiner danken der Susy Utzinger Stiftung für die alljährliche Unterstützung. Ohne die wir nie so viel für unsere Tiere in Hurghada machen könnten. Tausend dank Moni |
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| Taha der Volontär | |||||
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Lobenswert Taha der Volontär
Es sprach mich eine Nachbarin an, der Bub von ihrer Chefin möchte bei uns
mithelfen. Das fand ich eine super Idee , aber dachte mir wie so oft, na
ja werden sehen, kommt ja doch nicht. Er soll mal kommen damit ich
ihn kennenlerne.
Da staunte ich nicht schlecht, das der Bursche schon am anderen Tag
auf der Matte stand . Wann er den anfangen könne , denn er habe
Schulferien und Zeit. Ich meinte er soll morgen um 8.30 Uhr kommen ,
und er kam.
Taha wohnt in Hurghada
und geht hier auch in die Schule. Und ich finde es ausserordentlich
lobenswert wenn ein junger Bursche mal was anderes als nur Internet und
Fehrnseh im Kopf hat.
Er war eher der Katzenmensch, und hatte vor den Hunden ein wenig Respekt
gehabt. Also setzten wir in zuerst zu den Katzen , mit dehnen er
ausgezeichnet zurecht kam. Wir waren erstaunt und freuten uns.
Am Ende des Arbeitstages sagte ich zu ihm, wenn du wieder kommen
willst rufst du mich an. Da kam wie aus der Pistole geschossen,
Morgen und die Nächsten 14 Tage jeden Tag bis die Schule wieder anfängt,
wenn ich darf.
Natürlich durfte er.
Und er kam jeden Tag mal ein wenig zu spät, mal mit arg
verschlafenen Augen aber er kam jeden Tag. Annemarie und ich freuten
uns über seine witzige Art und sein Feingefühl mit den Tieren.
Er gewöhnte sich auch an die Hunde, und mache Hunde gingen Dann eher mit
Taha als Taha mit den Hunden spatzieren. Aber er meisterte die Volontärarbeiten
mit Bravur.
Als die Ferienzeit zu ende war musste er wieder zur Schule ,
er versprach das er wiederkommen will denn es habe ihm gut gefallen bei
uns. Und wir vermissen sein ähäm ich hab da eine Frage, kann ich
fragen............
Und ab und zu kommt ein Anruf: ähäm ich hab da eine Frage, kann ich
fragen..............
Danke Taha für deine Hilfe bei uns im Bluemoon Animal Center , wir wünschten
uns mehr solche jungen Burschen die zu ihrem Wort stehen, und ein Herz für
Tiere haben.
Moni und das Team das heisst Annemarie
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| Ich weiß nicht so genau wann ich Monika kennen gelernt habe. Nur das es schon eine Weile her ist. Ich kam damals mit meinem Kater zu ihr, weil gerade Ärzte aus der Schweiz da waren um kostenlos Straßenhunde und Katzen zu kastrieren oder sterilisieren. Gleichzeitig bildeten sie hier auch hiesige Tierärzte weiter. Man wurde gleich von mehreren rumtollenden Katzen begrüßt die Monika zuhause aufpeppelte. In einer anderen Ecke zwitscherten Vögel in ihrem großen kunstvoll gestalteten Käfig die hier ein neues zuhause gefunden haben. Und draußen vor dem Haus spielten Hundewelpen die ohne Mutter groß werden mussten, da die erschossen oder vergiftet wurden. | |||||
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Ihre Arbeit
war mir schon länger bekannt. Von manchen
belächelt, oder für verrückt gehalten, nach dem Motto: “Warum man denn
nur Tieren helfen könnte?“ Oder Andere der falschen Meinung waren, der
Grund warum sie das machen würde, wäre um damit Geld zu verdienen. Deswegen denke ich es ist mal an der Zeit, die Geschichte dieser bemerkenswerten Frau und ihren Arbeit zu erzählen, die sich täglich gegen diese raue Welt durchsetzt und gegen Windmühlen kämpft. Ihre ganze Zeit, Kraft, Nerven und ihr Geld einsetzt um diesen kranken, einsamen und geschundenen Seelen zu helfen . Die Welt wäre
um ein vielfaches besser wenn es mehr Menschen wie Monika Carrera
gäben würde. Monika kam 1996 aus der Schweiz nach Ägypten. Voller Abenteuerlust die sie als Ballonfahrerin auch haben sollte, kam sie hierher. Sie reiste 3 Monate mit ihrer Freundin durch Ägypten und hob da in die Lüfte ab wo es ihr möglich war. Später fuhr sie mit Gästen und ging ihrer Kunst nach. Da sie auch noch Malerin von Beruf ist. Später nahm sie die Gäste auch in die Wüste mit, um ihnen das Land und die Menschen näher zu bringen. Sie lernte viel von den Beduinen, über die Wüste, die Sprache und ihre Geschichten, die sie Abends den Gästen unter dem klaren Sternenhimmel in der Wüste erzählte. Auch privat fand sie ihr Glück. 2001 heiratete sie ihren heutigen Ehemann Salah, der Bildhauer ist. |
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Der
Anfang..... Mit
den Tieren fing es ganz klein an. Die ersten liefen Monika zu. Das
erste Tier war eine kleine Muschikatze die unter dem Fenstersims lag und
weinte. Dann kam ein Vogel dazu der ihr zuflog. Ein Hund .... Anscheinend
wussten die Tiere schon damals das da eine gute Seele wohnt. Dann
nahm Monika ein anderen Hund an, den seine Besitzer nicht mehr haben wollte
und einfach auf die Strasse setzten . So kam das ein oder andere Tier dazu! Das nächste Problem war, das es hier keine vernünftigen Tierärzte gab. Monika verlor viele Tiere, weil sie nach dem kastrieren oder sterilisieren starben durch den Pfusch der Ärzte. So entschied sie: „ Es muss etwas getan werden “! Sie flog in die Schweiz. Lernte Susy Utzinger kennen, die weltweit hilft, Tierheime zu bauen. Monika baute ein kleines Gehege vor das Haus weil es in der Wohnung nun langsam zu eng wurde, was ihr leider bald verboten und abgerissen wurde. So zogen die Tiere auf ein gemietetes Gelände.
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| Nach langem hin und her endlich ihr Land bekam wo sie jetzt seit 01 März 2007 mit viel Schweiß und Arbeit ihr geliebtes Tierheim mit angeschlossenem botanischen Garten und Kunstatelier baut . Wenn es mal fertig ist, wird es sicher sehr schön. Bis dahin wird aber noch viel Wasser den Nil hinunterfließen. Es stehen schon ein paar einheimische Bäume, Brombeersträucher, kleine Hütten und man kann erahnen wie es später mal werden soll. Monika hat noch viele Pläne mit dem Land. |
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| Wenigstens haben die Hunde sei Ostern schon ein schönes zuhause bekommen. Große Gehege mit viel Platz zum spielen. Einen Sandkasten und kleinen Wasserpool zum abkühlen. Die Katzen können auch bald umziehen. Sie bekommen auch ein artgerechtes Zuhause mit Schatten- uns Sonnenplätzen wo sie sich zurück ziehen können. Monika richtet es gerade mit viel Liebe und Ideenreichtum ein, damit jeder auch einen schönen Platz bekommt. |
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| Wenn man sie besuchen kommt wird man von den blökenden Schafen und neugierigen Ziegen beäugt. Ein geschundener Esel und zwei Kamele die in Makadi Bay den ganzen Tag die Touristen am Strand lang reiten mussten, egal ob sie offene Stellen auf dem Rücken hatten, haben hier auch ein gutes neues Heim gefunden. Sogar eine kranke Eule hat hier einen Platz gefunden bis Ihr Flügel verheilt ist. |
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| Als ich das erste mal hier her kam, hatte ich wirklich Tränen in den Augen. Speziell wenn Monika die Geschichten dieser Tiere erzählt. Die halb Tod zu ihr kamen so wie Roy, den ich gleich vom ersten Augenblick in mein Herz geschlossen habe. Er wurde von seiner Besitzerin die ihn nicht mehr haben wollte ausgesetzt. Auf der Strasse wurde er von streunenden Hunden angegriffen und fast todgebissen. So kam er zu Monika. Hier wurde er zusammengeflickt und hat sich zu einem super Hund entwickelt. | |||||
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Man
muss verstehen. Es geht Monika „nicht“ darum, alle Straßenhunde und Katzen aufzunehmen, die können gut alleine in ihren Rudeln auf der Strasse überleben. Es geht ihr darum „den Tieren“ zu helfen, die von Ihren Besitzern wie Müll auf die Strasse geworfen werden, weil sie zu groß geworden sind, oder weil die Besitzer wieder zurück nachhause fliegen. Oder weil die OP zu teuer ist und sie der Meinung sind. das sich das nicht lohnen würde. Um „DIESE“
Tiere geht es! Es ist klar,
man kann nicht allen helfen. Aber Monika
versucht so vielen wie der Platz es zulässt, zu helfen. Gott sei Dank
hat sie Hilfe, denn ganz alleine wie sie es lange gemacht hat, hält es die
stärkste Frau auf Dauer nicht durch. Tiere versorgen, Futter besorgen, sich darum kümmern das auf dem Land es weiter geht, E Mails beantworten und vieles, vieles mehr.
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| Eine der guten Seelen ist Annamarie, sie kommt seit Februar jeden Tag kostenlos und hilft als erstes morgens mit, Katzen zu versorgen, mit den Hunden Gassi zu gehen oder mal bei OPs zu assistieren. |
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| Eine gute deutsche Tierärztin hat Monika seit gut 2 Jahren in Dr. Beke Hoppe gefunden. Sie versorgt die Tiere und macht sie Reisefertig. So können die Menschen sicher sein, das wenn sie sich für ein Tier von Monika interessieren oder entschieden haben, es gesund und top fit ist, wenn es nach Europa fliegt. |
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Oder ein
englisches Ehepaar kommt 2 mal die Woche um mit den Hunden Gassi zu gehen. Es wäre schön noch mehr freiwillige Helfer zu finden.
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Deswegen
dachte ich mir alle reden davon „ Da muss man doch helfen“ , aber kaum
einer tut es. Ich helfe jetzt auch mit. Ich stehe an
meinem freien Tag morgens auf um mit den Hunden Gassi zu gehen. Diese Tiere
haben alle ein so gutes Wesen und sind so dankbar für die Liebe die sie
hier im Blue Moon Center bekommen. Wenn man in die Augen und Seelen dieser
Tiere blickt und sie ihren Kopf an einen schmiegen. bekommt man das
1000fache von dem zurück, als das was man leistet. Und dafür lohnt sich,
das frühe aufstehen.
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Nach dem Motto:
„Rette ein
Leben und Du rettest die ganze Welt“! Und wenn man
nicht unbedingt so früh aufstehen will, kann man auch anders helfen, z.b in
dem man Sachen sammelt. Dinge wie altes Brot, Handtücher, Kissen, Decken. Plüschtiere, Zeitungen oder Geld für Futter. Das hilft auch schon. So kann jeder
seinen Teil für die Gute Sache bei tragen und Monika bei ihrer Arbeit
unterstützen. Vielleicht
kommt der ein oder andere einfach mal vorbei und schaut sich die Arbeit von
dieser tollen Frau an. Dann wird jeder sehen was das für ein Gute Sache
ist. Written by K.Lach
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Eine unserer Aktionen, die verwilderten Katzen und Hunde zu kastrieren. |
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| Im Frühling spritzen wir die Kamele der Beduinen gegen Parasiten und Würmer. |
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Für die Esel sammeln wir alte Satteldecken für die Geschundenen Rücken, und alte Kleider ,Schlafsäcke und Decken für die Leute | ||||
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Mein Frühlingsaufenthalt in der Schweiz verlangte einen obligatorischer Besuch bei meinen Ägyptern in Düsseldorf. Da wir dorthin die meisten Tiere vermittelt haben, hat es sich eingebürgert, dass sich alle Tierbesitzer in Düsseldorf einmal im Jahr treffen. Somit hatte die gute Seele aus Düsseldorf, Nicole, einen Hundetag organisiert. Innerhalb kürzerster Zeit und bei denkbar schlechtesten Wetter, wollten wir uns auf einer Pferdekoppel treffen, die wir großzügiger Weise und spontan von der Besatzerin gratis zur Verfügung gestellt bekommen haben. Nicole informierte alle Hundebesitzer. Vor 2 Jahren war bereits so ein lustiger Haufen zusammengekommen und dies wollten wir wiederholen. Einen Tag vor meinem eintreffen in Düsseldorf regnete es in strömen. Die Hundebesitzer wussten nicht, ob es trotzdem stattfinden konnte, doch wir waren guter Dinge und hatten den Herrgott auf unserer Seite – wie immer. Die Mutter von Nicole backte Kuchen am laufenden Band. Wir hatten Tee und Kaffee so wie einen Marktstand auf dem wir alles aufbauen konnten. |
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Wir bekamen Spenden von der Susi Utzinger Stiftung in Winterthur: Leinen und Halsbänder, welche wir feil boten. Mit riesigen Sonnenschirmen überdachten wir unsere Bänke und Tische, so dass auch der Herrgott seine Tore offen lassen konnte, wenn er wollte. Es war wieder eine von Nicole last Minute Aktion, wo man nie genau weiß, was man hat – oder auch nicht, jedoch immer am Ende alles super funktioniert. Und wir waren sehr gespannt wie viel Leute trotz trüben Wetter kommen würden. ABER: Hundebesitzer kennen kein Wetter – sie müssen immer raus. | ||||
| Und siehe da sie kamen: unsere Picassos und
Aikoks, Khalos ... da alle unsere Tiere immer Künstlernamen bekommen,
hatten wir eine bunte Palette von Malern und Bildhauer. Und wie ich so darüber
nachdachte, was mit diesen Kreaturen passiert wäre, wenn sie nicht
gerettet und adoptiert worden wären, kamen mir die Tränen.
Es war eine Wonne zu sehen, wie dieser lustige Haufen spielte, rannte und balgte ohne sich über die Regentropfen zu beschweren. |
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In
diesem Sinn ein |
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| Es fand
ein reger Austausch zwischen den teilweise sich nicht kennenden
Hundebesitzern statt. Dabei stellte man fest, dass die Hunde tagsüber am
liebsten schlafen und eher der Gelassenheit frönen,
jedoch des Nächtens sehr aktive sind. (Man bedenke: Es sind halt eben Ägypter!) Sogar Katzenbesitzer sind erschienen, jedoch ohne ihre Vierbeiner. Dafür hatten sie ausreichend Bildmaterial mitgebracht. |
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Es war im Ganzen ein erfolgreicher und informativer Nachmittag, den, so glaube ich, alle genossen haben. Es erwärmt mein Herz zu sehen, wie gut meine Tiere vermittelt wurden und somit vor dem sicheren Tod gerettet worden sind. Auf ein weiteres Zusammentreffen im nächsten Jahr und tausend DANK an alle Gönner und Freiwillige, ohne die unser Tierschutz in Ägypten nicht funktionieren würde. Moni und Team Hier noch ein paar Bilder von unserem Treffen:
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